Entwicklers Beste #02: Koala und Prepros

Preprocessing ist für (Web-)Entwickler ein mächtiges Konzept: Durch die Nutzung von Sprachen wie bspw. Less oder Sass ist es möglich CSS wesentlich konziser und weniger redundant zu schreiben; es ist außerdem möglich, Berechnungen durchführen zu lassen und Funktionen und Mixins zu verwenden.

Als Entwickler benötigt man außer Kenntnissen der Sprache dafür ein Tool, das aus dem selbst geschriebenen Sass (oder Less) das für den Einsatz benötigte CSS generiert. Unter Linux ist das in der Regel ein Leichtes sich diese Tools zu beschaffen und zu installieren; unter Windows sollte das auch nicht so schwierig sein – kann es aber, wie ich kürzlich leidvoll erfahren musste.

Nach (tatsächlich) einigen Stunden Suche bin ich auf Koala und Prepros gestoßen, die beide ungefähr das gleiche machen und sich nur im Umfang der unterstützen Sprachen unterscheiden: Koala untersützt Less, Sass und CoffeScript; Prepros unterstützt Less, Stylus, Jade, CoffeeScript, Haml, Markdown, Sass und Slim.

Bei beiden ist die Benutzung ähnlich: Ordner mit den Rohdaten laden, das Programm erkennt den enthaltenen Dateityp und legt einen Watcher an; dadurch kann man im Folgenden einfach weiterarbeiten, während es das Programm übernimmt bei jeder Änderung an den Rohdaten einen Kompilierungsvorgang anzustoßen und die Ausgabe zu produzieren.

Und das war es auch schon.

Daneben kann man noch einige Einstellungen vornehmen, zum Beispiel, ob die Ausgabe minified sein soll. Für die Installation ist nichts weiter nötig als die Installer der Programme, d. h. man ist nicht gezwungen Ruby o. ä. bereit zu stellen.